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Aktuell

Wirksamkeit der geplanten Stundungsregelung im Unternehmenserbrecht zweifelhaft

Der Vorentwurf des Bundesrates betreffend die Neugestaltung des Unternehmenserbrechts sieht unter anderem eine Regelung vor, die es einem Unternehmensnachfolger künftig erlauben soll, für die Ansprüche seiner Miterben einen Zahlungsaufschub von bis zu fünf Jahren zu erhalten. Dr. Jonas Kipfer-Berger, Rechtsanwalt am Standort Möhlin, zeigt in seinem aktuellen Beitrag in der Neuen Zürcher Zeitung auf, dass die geplante Stundungsregelung mit derart hohen Anforderungen an den Zahlungsaufschub die Unternehmensnachfolge kaum massgeblich erleichtern würde.

Wer übernimmt den Kleinbetrieb danach?

Viele Landwirtschaftsbetriebe erreichen den für ein landwirtschaftliches Gewerbe erforderlichen SAK-Wert nicht. Für diese Kleinbetriebe bietet das bäuerliche Erbrecht in der Hofnachfolge keinen gesetzlichen Schutz. In der UFA-Revue 6/2019 werden von Franz A. Wolf, MLaw, Rechtsanwalt und Notar, dipl. Ing. Agr. FH Möglichkeiten aufgezeigt, wie als Eigentümer eines Kleinbetriebs die lebzeitige Hofnachfolge oder die Erbfolge gestalten werden kann.

Wiederverheiratung und Erbe

Was passiert mit dem Erbe der Nachkommen, wenn sich die Eltern scheiden lassen und eine neue Ehe eingehen? Im aktuellen Beitrag im Magazin 50plus zeigt Dr. Benno Studer anhand eines Beispiels auf, was dies für Auswirkungen auf das Erbe haben kann.

Neues Unternehmenserbrecht in Planung

Der Bundesrat hat am 10. April 2019 als weiteren Schritt der laufenden Erbrechtsrevision einen Vorentwurf für ein neues Unternehmenserbrecht in die Vernehmlassung geschickt. In einer Medienmitteilung stellt der Bundesrat mehrere Massnahmen vor, welche die Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen künftig erbrechtlich erleichtern sollen.

Liber amicorum für Dr. Benno Studer

Anlässlich des 70. Geburtstags von Dr. Benno Studer ist ein Buch unter dem Titel "Equus und aequus - et cetera" erschienen. Der Titel widerspiegelt sowohl den Inhalt des Liber amicorum als auch einen Teil der Persönlichkeit des Jubilars. Dieser hat Lehre und Praxis wesentlich mitgeprägt, namentlich auf den Gebieten des Erbrechts, des Sachenrechts und des Pachtrechts, in erster Linie, aber keineswegs ausschliesslich im landwirtschaftlichen Kontext. Die fünfzehn Beiträge befassen sich demnach insbesondere mit Themen aus dem Agrarrecht, dem Erbrecht sowie dem Ehegüter- und Sachenrecht.

Das Buch, herausgegeben von Prof. Dr. Paul Eitel und Dr. Alexandra Zeiter, ist im Schulthess Verlag erschienen und kann unter folgendem Link bestellt werden: Liber amicorum für Dr. Benno Studer.

Das "ungerechte" Erbe

Hi und da trifft man bei Erbteilungen Situationen an, die als ungerecht empfunden werden, weil sie mit dem "gesunden Menschenverstand" nicht vereinbar sind. In seinem neusten Beitrag im Magazin 50plus schildert Dr. Benno Studer genau einen solchen Fall und zeigt auf, was hier vertraglich schief lief und wie man es hätte besser machen können.

Vorankündigung: Radiosendung zum Thema "Testament"

Am Mittwoch, 16. Januar 2019, bringt der Radiosender SRF1 von 14.00 bis 15.00 Uhr eine Sendung zum Fokus "Weshalb das Verfassen eines Testaments nicht auf die lange Bank geschoben werden sollte". Gast im Radiostudio ist Dr. Benno Studer. Im Gespräch mit Mike La Marr wird er unter anderem erklären, weshalb es sich lohnt ein Testament zu machen und welche Stolperfallen dabei häufig auftreten.

Die wichtigsten vorgeschlagenen Neuerungen im Erbrecht

Was wird mit dem neuen Erbrecht "neu"? Christian Suter, Notar und Geschäftsleitungsmitglied der Studer Anwälte und Notare, geht in seinem Beitrag im Gewerbemagazin "Mögazette" darauf ein, was sich mit der geplanten Revision des Erbrechts ändern soll. Geltendes Recht und der auf dem Tisch liegende Vorschlag des Bundesrats werden hinsichtlich Erbanspruch und Pflichtteil in einer Tabelle anschaulich gegenübergestellt.

Steuern und Erbrecht

Eine Erbschaft zieht oft Steuerfolgen nach sich. In einem Beitrag im Magazin "Dorf Aktuell" hat Denise Schmid, Steuerfachfrau bei Studer Anwälte und Notare, eine Übersicht zusammengestellt, was für Steuern im Fall einer Erbteilung anfallen können.

Unentgeltliche, lebzeitige Zuwendungen und ihre Auswirkungen im Alter

Wenn im Alter das Einkommen für die Bestreitung des Lebensunterhalts nicht mehr reicht, besteht die Möglichkeit Ergänzungsleistungen zu beantragen. Notarin Nadine Feuerstein erläutert in ihrem Beitrag im Gewerbemagazin "Mögazette", auf was die Behörden bei der Prüfung der Vermögensverhältnisse achten und wo mögliche Stolpersteine liegen.