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Aktuell

Erben: Die falsche Reihenfolge

Dass das Gefühl, was recht ist, nicht mit den erbrechtlichen Bestimmungen übereinstimmen muss, zeigt Dr. Benno Studer in seinem aktuellen Beitrag im Magazin 50plus auf. Anhand eines Praxisfalls erläutert er, wie der Zufall des Todesdatums für die eine Seite unglücklich spielen kann, wenn kein Testament vorliegt.

Aktueller Stand der Erbrechtsrevision und deren Relevanz für Unternehmen

Im Rahmen der familieninternen Nachfolge ergeben sich regelmässig Konflikte zwischen unternehmerischen Interessen und den Vorgaben des Erbrechts. Dieses Spannungsfeld und weiterer Revisionsbedarf wurden erkannt und mündeten in den jüngsten Revisionsbestrebungen im Erbrecht. In einem Beitrag im Magazin "Expert Focus" erläutert Dr. iur. Jonas Kipfer-Berger, Rechtsanwalt bei Studer Anwälte und Notare in Möhlin, die wichtigsten Eckpunkte der geplanten Revision.

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Sind Geschwister eigentlich erbberechtigt?

Ja! Wenn keine Nachkommen vorhanden und die Eltern vorverstorben sind, sind Geschwister erbberechtigt. Sie zählen zu den gesetzlichen Erben. Allerdings haben sie kein Pflichtteilsrecht, d.h. durch ein Testament oder einen Erbvertrag können Geschwister vom Erbe ausgeschlossen werden. Mehr Informationen zu diesem Thema inklusiv Beispielen finden Sie im aktuellen Beitrag von Dr. Benno Studer im Magazin 50plus.

Die Erbteilung: Was im Streitfall zu beachten ist

In seinem Beitrag im Unternehmermagazin "Mögazette" zeigt Dr. Jonas Kipfer-Berger, Rechtsanwalt am Standort Möhlin, auf, welche Streitpunkte im Zuge einer Erbteilung aufkommen können und was vorzukehren ist, dass diese gar nicht entstehen.

Erweiterung Glossar Erbrecht

Was genau bedeutet Nutzniessung? Für was benötigt man eine Erbbescheinigung? Und was ist ein öffentliches Inventar? Wir haben auf der Webseite www.neues-erbrecht.ch unser Glossar zu wichtigen Begriffen des Erbrechts erweitert. Schauen Sie vorbei.

Zum Glossar

Damit beim Erben Klarheit herrscht

In ihrem Erbvertrag haben Grosseltern je 10'000.- Franken für ihre zwei Enkelkinder vorgesehen. Nun kommt ein weiteres Enkelkind auf die Welt, dass diesen Betrag ebenfalls erhalten soll. Muss nun der Vertrag angepasst werden? In seinem aktuellen Beitrag im Magazin 50plus zeigt Dr. Benno Studer auf: Es kommt ganz auf die Formulierung an. Damit Klarheit beim Erben herrscht, braucht es eindeutig formulierte Regelungen.

Immobilien vererben: Worauf Sie achten sollten

Was ist zu tun, wenn ein Nachkomme seine Erbschaft ausbezahlt haben möchte, das ganze Vermögen aber im Haus steckt, welches der überlebende Elternteil weiter bewohnen will? In seinem Beitrag im Magazin 50plus erläutert Dr. Benno Studer, was für Massnahmen getroffen werden können, um in einem solchen Fall Erbstreitigkeiten zu vermeiden. Zudem geht er darauf ein, welcher Grundstückpreis beim Erben gilt.

In eigener Sache: Auszeichnung für Jonas Kipfer-Berger

Jonas Kipfer-Berger, Rechtsanwalt an unserem Standort in Möhlin, wurde anlässlich des Schweizerischen Erbrechtstages am 29. August 2019 mit dem Preis Successio 2019 für seine Dissertation «Das Spannungsfeld zwischem dem Pflichtteilsrecht und dem Generationenwechsel in Familienunternehmen» ausgezeichnet. Der Preis Successio wird für besonders wertvolle Publikationen im Fachbereich Erbrecht vom Verein Successio verliehen. Das ganze Team der Studer Anwälte und Notare gratuliert Jonas Kipfer-Berger ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

Zum Mitarbeiterprofil von Jonas Kipfer-Berger

Wirksamkeit der geplanten Stundungsregelung im Unternehmenserbrecht zweifelhaft

Der Vorentwurf des Bundesrates betreffend die Neugestaltung des Unternehmenserbrechts sieht unter anderem eine Regelung vor, die es einem Unternehmensnachfolger künftig erlauben soll, für die Ansprüche seiner Miterben einen Zahlungsaufschub von bis zu fünf Jahren zu erhalten. Dr. Jonas Kipfer-Berger, Rechtsanwalt am Standort Möhlin, zeigt in seinem aktuellen Beitrag in der Neuen Zürcher Zeitung auf, dass die geplante Stundungsregelung mit derart hohen Anforderungen an den Zahlungsaufschub die Unternehmensnachfolge kaum massgeblich erleichtern würde.

Wer übernimmt den Kleinbetrieb danach?

Viele Landwirtschaftsbetriebe erreichen den für ein landwirtschaftliches Gewerbe erforderlichen SAK-Wert nicht. Für diese Kleinbetriebe bietet das bäuerliche Erbrecht in der Hofnachfolge keinen gesetzlichen Schutz. In der UFA-Revue 6/2019 werden von Franz A. Wolf, MLaw, Rechtsanwalt und Notar, dipl. Ing. Agr. FH Möglichkeiten aufgezeigt, wie als Eigentümer eines Kleinbetriebs die lebzeitige Hofnachfolge oder die Erbfolge gestalten werden kann.