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Konstruktiv mit verschiedenen Sichtweisen umgehen

Dass es auf ein betriebliches Thema unterschiedliche Sichtweisen gibt, liegt in der Natur der Sache. Geht es beispielsweise um das regelmässige Wechseln von Passwörtern, so ist das dem IT-Sicherheitsbeauftragten im Unternehmen ein Herzensanliegen, während der Anwender darin möglicherweise eine ärgerliche Verkomplizierung seiner Arbeitsabläufe sieht.

Wie können Vorgesetzte bei unterschiedlichen Perspektiven Entscheide fällen und  Meinungsverschiedenheiten so angehen, dass daraus keine Konflikte entstehen? Ein einfaches Schema aus dem Konfliktmanagement, das MRV-Modell (MRV steht für Macht, Regeln und Vermittlung), kann helfen.

Das MRV-Modell kurz erklärt

Bestehen unterschiedliche Interessen zu einem Thema, so kann die Führungsperson auf drei grundlegende Entscheidungsmuster zurückgreifen:

  • Macht: Kraft ihres Amtes fällt die Führungsperson einen Entscheid und setzt diesen um.
  • Regeln: Die Führungsperson greift auf ein bestehendes Regelwerk zurück (zum Beispiel Sicherheitsreglement, Personalreglement, Gesetz).
  • Vermittlung: Die Führungsperson vermittelt und lässt die verschiedenen Interessensgruppen eine Lösung erarbeiten.

Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es dabei nicht. Vielmehr gilt es, Vor- und Nachteile bei der Wahl eines Entscheidungsmusters abzuwägen und die Nachteile bestmöglich aufzufangen.

Was die jeweiligen Vor- und Nachteile der Machtanwendung, des Rückgriffs auf Regeln und der Vermittlung sind, lesen Sie im Beitrag in der Mögazette.

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